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KlimaKonzept.NRW

Kein alter Hut: Die Energiespar-Einstellung des PCs

PC-Arbeitsplatz

Vermeintlich altbekannt… Aber wenn man konkret nachfragt, stellt man schnell fest, dass nur die wenigsten Computer ihre Möglichkeiten nutzen und entsprechend eingestellt sind. Aber wenn man die Einstellungen aktiviert kann man mit zwei Minuten Arbeit erhebliche Mengen Strom einsparen.

Man macht es sich nicht bewusst, aber es ist der Alltag: Am Beginn des Arbeitstages wird der Computer eingeschaltet und am Ende – hoffentlich – ausgeschaltet. Und dazwischen läuft er durch. Egal ob er gebraucht wird oder nicht. Und die Zeiten des „Nicht-Brauchens“ wird oft unterschätzt: Telefonate oder Kurzbesprechungen mit Kollegen – schnell ist man 20 Minuten weiter. Mit Pausen kann sich diese „Leerlaufzeit“ schnell auf zwei Stunden aufsummieren.

In gleicher Größenordnung liegt auch das Einsparpotential: 20 % Einsparung ohne einen Cent zu investieren. Das kann sich sehen lassen… Und das ohne dass der Mitarbeiter spürbar eingeschränkt wird: Sobald man die Maus bewegt ist der Rechner wieder voll da.

Die Einstellung ist vergleichsweise einfach umzusetzen: In der „Systemsteuerung“ des Computers gelangt man üblicherweise unter  „Energieoptionen“ zu „Energiesparplaneinstellungen ändern“. Hier kann man einstellen, wann Bildschirm und Rechner in den Stand-by gehen sollen. In der EnergieAgentur.NRW hat sich ein Wert von ca. 3 Minuten bewährt. Das klingt zwar nach einem sehr kurzen Zeitraum, ist aber länger als man eigentlich denkt. Bei der Computer-Arbeit drei Minuten lang keine Taste zu drücken oder nicht die Maus zu bewegen, ist sehr selten. Außerdem: Da Bild und Rechner sofort wieder da sind sobald man „sich rührt“, kann von einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auf keinen Fall eine Rede sein.

Meist funktionieren diese Einstellungen ohne Probleme. Manchmal fordert der Rechner aber beim Reanimieren die erneute Anmeldung mit Passwort um den Rechner zu entsperren. Das kann man aber relativ einfach - auch in den "Energieoptionen" - abstellen.

PC-Lastgang

PC-Lastgang
Detailansicht

Dass das Ganze etwas bringt, zeigt die nebenstehende Langzeitmessung mit einem Stromkostenmessgerät: Um 10:30 Uhr kommt ein Kollege in das Büro und hat „nur mal eben eine Frage“ – und schon ist man eine halbe Stunde weiter. Um 16.15 Uhr dauert eine Besuch in der Teeküche länger als geplant. Auch in der Mittagspause lief der PC durch. Da die Energieoptionen des Rechners aber Bildschirm und Rechner nach 3 Minuten automatisch in den Stand-by-Betrieb setzen, reduzierte sich der Energieverbrauch extrem.

Die durchschnittliche Leistung des typischen Arbeitsplatzes bei der EnergieAgentur.NRW mit Laptop, Dockingstation, zusätzlichem externen Flachbildschirm, Maus und Tastatur reduziert sich durch die Energiespareinstellung von 52 W auf nur noch 40 W, also um 23 %.

Auch wenn der Computer gar nicht „der“ große Energieverbraucher ist, macht es hier die Nutzungsdauer und die Menge der PC-Arbeitsplätze: Bei 8 Stunden Arbeitszeit pro Tag, 250 Arbeitstagen im Jahr und x Mitarbeitern im Haus kommt schnell eine beträchtliche Summe zusammen – ohne einen Cent zu investieren.

 

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